LibreOffice

Die Office-Software „LibreOffice“ ist vermutlich für viele noch ein Fremdwort und doch wird sie jeder kennen. LibreOffice ist nämlich die ausgegliederte Weiterentwicklung von OpenOffice. Die erste veröffentliche Version von LibreOffice trägt daher auch die Versionsnummer 3.3.1.

Neben der Textverarbeitung kann man mit LibreOffice auch Tabellen erstellen und bearbeiten, Präsentationen vorbereiten und Zeichnungen erstellen. Außerdem gibt es einen Formeleditor und ein umfangreiches Datenbankmanagementsystem.

Nachdem sich Oracle aus der Förderung von OpenOffice zurückgezogen hatte und Apache inzwischen dafür zuständig ist, steht OpenOffice nun in Konkurrenz zu LibreOffice. Dabei sieht es allerdings so aus, als würde LibreOffice als Gewinner hervorgehen. Kein Wunder – zahlreiche (führende) Programmierer sind aus dem ehemaligen OpenOffice gewechselt.

Die Software „LibreOffice“ ist in mehreren Sprachen verfügbar. Besonders beliebt ist die umfangreiche Rechtschreibkorrektur. Allerdings ist es auch möglich, die „Duden Rechtschreibkorrektur“ in LibeOffice zu integrieren, wodurch der Einsatz in Büros und bei Behörden immer interessanter wird.

Das Programm LibreOffice kann jederzeit kostenlos von der Homepage der Entwickler (oder hier) heruntergeladen werden. Um die Programmierer und deren Kosten zu entlasten, ist jedoch der kostenlose Download von anderen Websites zu empfehlen. Dadurch sinken die Traffickosten für die Betreiber von LibreOffice enorm und die Entwickler können das gesparte Geld in andere Dinge investieren.

Zwar gibt es zahlreiche Websites die den „kostenpflichtigen“ Download von LibreOffice ermögliche, doch von solchen Websites sollte man die Finger lassen. Meist stecken russische Betrügerbanden hinter den Seiten, welche nach dem Premium-Zugang ausschließlich kostenlose Software anbieten.