Kostenlose Downloads im Internet

Bis vor rund 15 Jahren galten Downloads als extrem „uncool“. Und so verwundert es kaum, dass damals kostenlose Downloads im Internet nur etwas für Nerds und Studenten mit kostenlosen Internetanschluss waren.

Zum Glück hat sich die Zeit gut entwickelt und inzwischen bekommt man zahlreiche kostenlose Downloads im Internet. Als eines der bekanntesten Open-Source-Projekte findet man den Mozille Firefox- Web-Browser heute auf fast jedem Computer installiert. Er surft bis zu 30 Prozent schneller als die Konkurrenz und zeigt fast alle Webseiten ohne Fehler an.

Ebenfalls aus dem Hause „Mozilla“ ist der E-Mailclient Thunderbird. Mit ihm kann man E-Mails empfangen, bearbeiten und versenden. Dank zahlreicher Plugins, die es ebenfalls als kostenlose Downloads im Internet gibt, kann der E-mailclient sogar noch erweitert werden.

Wer zudem häufig E-Mails empfängt, kennt vermutlich das Problem: Bei fast jeder Bestellung gibt es eine Rechnung im PDF-Format. Diese kann man allerdings nur mit dem Adobe Reader öffnen. Glücklicherweise muss man dafür nichts bezahlen, denn er ist einer der zahlreichen kostenlosen Downloads im Internet.

Möchte man aber selbst E-Mails versenden, zum Beispiel weil man mit GIMP – dem führenden kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm – ein Bild bearbeitet hat, komprimiert man diese Datei am Besten mit 7-ZIP. Zwar gibt es auch andere kostenlose Komprimierungstools, doch 7-ZIP überzeugt durch seine Oberfläche und Zuverlässigkeit.

Empfehlenswert ist es übrigens, regelmäßig ein Backup seiner Daten auf einer CD zu machen. Denn nur zu häufig gehen Festplatten kaputt und auch wenn kostenlose Downloads im Internet den Ersatz der Programme schnell ermöglichen, so muss man zumindest die Daten irgendwo speichern. Nicht immer ist der Cloud-Speicher dabei sinnvoll, weshalb man die sensiblen Daten besser mit InfraRecorder auf eine Backup-CD brennen sollte.

Ein sehr mächtiger Download, welcher es in sich hat, ist LibreOffice. Das Programm gehört inzwischen auf jeden Computer, denn es ist eine Weiterentwicklung von OpenOffice. Die Downloadgröße von rund 180 MB zeigt deutlich, dass es sich hierbei um ein sehr ausgereiftes Projekt handelt. Neben dem Adobe Flash Player zählt LibreOffice inzwischen zu den häufigsten kostenlosen Downloads im Internet.

Fast genauso groß ist inzwischen iTunes – einem umfangreichen Musikplayer, welcher zudem den Datenaustausch zwischen iPhones und Computern ermöglicht. Weiterhin stellt er eine umfangreiche Musikbibliothek zur Verfügung und erlaubt den Zugriff auf den Musikstore von Apple. Wer allerdings lieber auf kostenlose MP3s aus dem Internet steht, der sollte lieber zu VLC – dem Media Player greifen. Das Projekt ist ebenfalls OpenSource und auf fast allen westlichen Computern installiert. Dank zahlreicher Erweiterungen kann man das Programm streamingfähig machen und weitere Codecs installieren.

Wie man sieht, gibt es eine Reihe von interessanten kostenlosen Downloads im Internet. Da Flatrates heutzutage normal sind, braucht man (im Gegensatz zu vor 15 Jahren) auch keine Sorgen mehr über die entstehenden Datenkosten zu machen.